Startseite
   Angebote   Das Institut   Methoden   Termine   Service            Aktuelles
 

Unser Selbstverständnis in Bezug auf Maßnahmen für Unternehmen und Einzelpersonen

Wir begleiten Menschen und Organisationen in ihrer spezifischen Entwicklung. Dazu gestalten wir Lernprozesse, die für Organisationen und Einzelne hilfreich, unterstützend und nützlich sind.

Durch gezielte Analysen und diagnostische Verfahren stellen wir sicher, dass der spezifische Qualifizierungsbedarf erkannt und berücksichtigt werden kann. Unsere Maßnahmen werden speziell auf die Anforderungen der Unternehmen und Einzelpersonen hin ausgerichtet. Wir fördern und trainieren mit unseren Angeboten gezielt die "Skills", die für den beruflichen Alltag und die persönliche Entwicklung hilfreich, unterstützend, nötig und erforderlich sind.

Positives Denken, Wertschätzung und eine empathische Grundhaltung werden in unseren Maßnahmen erlebbar vermittelt. Basis für Verhaltensveränderungen ist aus unserer Sicht die Möglichkeit zur Erkenntnis und Einsicht. Mit unterschiedlichen Verfahren arbeiten wir mit Feedback, Reflektionsschleifen. lebendigen Elementen und Transferanreizen mit dem Ziel, gewünschte Entwicklungen gesund zu gestalten und Erfolge für Organisationen und Einzelpersonen nachhaltig zu sichern. Wir glauben an die Kraft der Lebensfreude. Humor und Spaß sind begleitende Elemente in unseren Maßnahmen.

Wir arbeiten mit großer Freude mit Menschen und Unternehmen zusammen und haben Spaß an dem, was wir tun. Das wir das, was wir tun, gut tun, stellen wir gerne unter Beweis.

Methoden in den Maßnahmen des Nozipathie Institutes

In den Maßnahmen des Nozipathie Institutes finden unterschiedliche Techniken, Methoden und Elemente von Methoden ihren Einsatz. Bei der Auswahl der einzelnen Methoden, Techniken, Tools, Modulen etc. achten wir darauf, dass sie ein lebendiges Lernen ermöglichen, prozessorientiert begleiten und der Potentialentfaltung dienen. Es handelt sich ausschließlich um praxisbewährte, erfolgreiche Methoden, die wir situativ einsetzen. Dabei bleibt jede Maßnahme ein Unikat. Speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden/Klienten hin ausgerichtet und konzipiert.

In Seminaren, Workshops und Trainings agieren wir nach dem Prinzip des prozessorientierten, aktiven, strukturbildenden Handlungslernens. Die angewendeten Methoden werden danach ausgewählt, was im jeweiligen Kontext lernpsychologisch und gruppendynamisch Sinn macht.

Prozessorientiertes, aktives Lernen stellt hohe Anforderungen an Kompetenzen und Persönlichkeiten von Trainern. Wir verbürgen uns dafür, dass Trainer des Nozipathie Institutes weit über die Seminarinhalte und -themen hinaus, über fundiertes, methodisches Wissen, soziale Kompetenzen, hohe emotionale Intelligenz, Mitgefühl und Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Know-how und Erfahrungswissen unserer Trainer gehen über eigentliche Maßnahmenthemen und –methoden hinaus. So steuern wir auch schwierige Prozesse erfolgreich und stellen sicher, dass unsere Trainer auch in sich verändernden Situationen angemessen reagieren können.

Der Wechsel zwischen sachlichen Informationen und aktiver Übung führt zu einer Lernfeldgestaltung, die prozessorientiertes Handlungslernen ermöglicht. Dabei wird auch die „innere Kommunikation“ gefördert. Unbewusst steuernde Motive und Emotionen, „typische“ Handlungsweisen werden so "erfahrbar" und können gezielt von den Beteiligten bearbeitet werden.

In der Planung unserer Maßnahmen achten wir darauf, dass die Prozesse, die in der Lern- / Klärungssituation beginnen, im Alltag erfolgreich und nachhaltig fortgeführt werden können. Lernen aus Erfahrung in einem „offenen Lernklima“, in einem „bestrafungsfreien Raum“, ermöglicht jedem Einzelnen, die Entwicklung in seinem spezifischen Tempo.

Praxis- und prozessorientiertes Lernen beansprucht einen flexiblen Rahmen. Prozessorientierung und situative Lernfeldgestaltung bedeuten auch, dass eine Vielzahl der Teilnehmerfragen sofort bearbeitet und aktuelle Situationen bei Bedarf direkt berücksichtigt werden. Fragen, Ideen, Entwicklungen, Störungen, Widerstände, Krisen und Konflikte werden unmittelbar thematisiert, bearbeitet und wenn möglich geklärt.

Ein zuvor erstellter „Ablaufplan“, ein „Maßnahmendesign“ dient lediglich als „roter Faden“. Er wird nicht bedingungslos umgesetzt. Wir behalten uns situativ begründetet Änderungen vor, um die angestrebten und vereinbarten Ziele optimal zu erreichen.

Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick und Einblick in unterschiedliche Methoden. Die Beschreibung auf diesen Seiten hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich einem ersten Überblick. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Fülle nicht alle Techniken, Module und Methoden auflisten oder ausführlich beschreiben können. Gerne stehen wir Ihnen jederzeit für weitergehende Informationen zur Verfügung.

A

Anchored Instruction

Lehr- und Lernmethode, die mit „Ankern“ im Sinne von Interessen- und Motivationspunkten arbeitet, um die Teilnehmer anzuregen, eigenständig Probleme zu erforschen und zu lösen. Die „Anker“ dienen damit nicht nur einer Optimierung einer vorwiegend frontalen Präsentation, sondern werden konstruktiv im Lernprozess eingesetzt. Die Lernenden bekommen keine vordefinierten Lösungen oder Lösungswege. Ziel ist es eigene Wege für individuelle Lösungen zu finden.

Arbeit mit dem inneren Kind

Methode mit der ein Zugang zu bestimmten persönlichen Anteilen ermöglicht wird. Mit dem inneren Kind werden positive Seiten wie Spontaneität, Begeisterungsfähigkeit, Staunen, Neugier, Lebendigkeit und auch die Fähigkeit, ganz in der Gegenwart sein zu können verbunden. Weniger erfreuliche Seiten unseres inneren Kindes sind Verwundbarkeit, Angst davor verletzt und zurückgewiesen zu werden, Sehnsucht nach Liebe, nach Anerkennung, nach der Bestätigung. Suche nach Bestätigung, dass wir o.k. sind, so wie wir sind. Die Ausprägung unseres Selbstwertgefühls und unseres Selbstbewusstseins basiert auf den Erfahrungen des inneren Kindes. Die meisten Menschen haben Erfahrungen mit Verletzungen durch Missachtung, Liebesentzug, negativen Bewertungen und Beschimpfungen in der Kindheit gemacht. Unbewusst wirken viele Erlebnisse aus der Kindheit bis in das hohe Alter hinein. Missverständnisse, Probleme und das Empfinden von Unglück sind untrennbar damit verbunden. Mit der Arbeit wird es möglich, unbewusste Anteile zu erkennen, alte „Wunden“ zu identifizieren und eine Steigerung der Lebensqualität, beispielsweise im Umgang mit Kritik, Ablehnung, Abhängigkeit oder in einer positiven Gestaltung des Selbstwertgefühles zu erlangen.

Arbeit mit dem inneren Team

In der Arbeit mit dem Inneren Team geht es darum, die inneren Stimmen und Anteile wahrzunehmen. So kann mehr eigene Klarheit erlangt werden. Wichtige Entscheidungen, neue Herausforderungen, akute Konflikte führen zu heftigen „inneren Gedankengängen und Zwiegesprächen“. Viele Menschen verfügen über ein natürliches Potenzial der inneren Berater (ähnlich der unterschiedlichen Hüte von De Bono). Spezielle Übungen verfeinern die Wahrnehmung und ermöglichen einen bewussten Umgang mit dem "inneren Team". So wird mehr Klarheit erzeugt und unterschiedliche Aspekte können konstruktiv genutzt werden. Die Überzeugungs- und Handlungsfähigkeit werden gestärkt.

Arbeit mit Inneren Bildern / Imaginationstechniken

Mit verschiedenen Methoden schulen die Teilnehmer ihre Fähigkeit, Konzepte, Ideen oder Bilder zu entwickeln oder zu erinnern, die materiell nicht vorhanden sind. Dabei hilft das Vermögen, bei wachem Bewusstsein innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen, in Kontakt mit eigenen Anteilen und Potenzialen zu gelangen. Die inneren Bilder ähneln Traumbildern, ihr Entstehen und ihre Ausdrucksform kann willentlich gefördert und modifiziert werden. So können kritische oder schwierige Sachverhalte mit neuen Sichtweisen und Bildern „entschärft“ werden.

Autogenes Training

Weit verbreitete, anerkannte Methode um Stress, negative Einstellungen und psychosomatische Störungen positiv zu beeinflussen und zu behandeln. Eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik die „selbst hervorgerufen“ wird. Kurze, formelhafte „Vorstelllungen und Glaubenssätze“ wirken indem sich der Übende diese konzentriert, mehrere Male „im Geiste“ vorsagt. Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen, deren positive Auswirkungen möglichst intensiv „vor Augen zu führen“.

Autosuggestion

Prozess, durch den ein Mensch sein Unterbewusstes trainiert, sich etwas Bestimmtes vorzustellen und an zuvor reflektierte Sachverhalte oder ideale Zustände zu glauben. Autosuggestion ist eine Art Selbsthypnose oder wiederholte Selbst-Affirmationen, und kann als eine Form von selbstinduzierter "Gestaltung der Wahrheit“ angesehen werden. Die Wirksamkeit der autosuggestiven Gedankenformeln wird durch eine mentale Visualisierung des erwünschten Ziels erhöht. Der Erfolg der Autosuggestion wird umso wahrscheinlicher, je konsistenter und länger (bzw. öfter) sie angewendet wird. Bei der Autosuggestion wird ein und derselbe formelhaft umrissene Gedanke über längere Zeit in Form mentaler Übungen wiederholt, bis er zum festen Bestandteil des unbewussten Denkprozesses geworden ist. Wird gleichzeitig mit dem zu erzielenden Empfinden ein Wort verknüpft, wird die Methode erweitert und „geankert“.

B

Biografiearbeit

„Erinnerungsarbeit“ in der die Teilnehmer in ihre Erinnerungen eintauchen und ihre erlebten Erfahrungen in Gesprächen wiedergeben. Die Methode begleitet und unterstützt den Erinnernden zum Beispiel bei der Suche oder Festigung seiner Identität, bei einer Bilanzierung seines bisherigen Lebens oder dabei, rückblickend seinen Lebensweg bis ins „Hier und Jetzt“ zu verfolgen und von diesem Standort aus eine Neudefinition des zukünftigen Lebens zu gestalten. Durch die eigenständige Aufarbeitung der individuellen Lebensgeschichte „erfährt“ der Teilnehmer eine Persönlichkeitsentwicklung, die mit Selbstständigkeit und Eigenaktivität einhergeht. Die Methode kann, aufgrund ihrer Vielfältigkeit und Ziele, eine hohe Relevanz für die Verarbeitung und Reflexion eigener Lebenserfahrungen in gesellschaftlichen Kontexten haben und dem gegenseitigen, besseren Verständnis dienen.

C

Coaching, Systemisches Nozipathie-Coaching

Beratungsmethode zu Fragen, die im persönlichen wie auch beruflichen Kontext bestehen können, mit dem Ziel der Persönlichkeitsentwicklung, Weiterqualifizierung und/oder einer Problem(auf)lösung durch den Klienten. Das Nozipathie-Coaching beinhaltet eine begleitete Selbstreflexion im privaten oder/und beruflichen Umfeld zur Identifikation und Nutzbarmachung verdeckter, unbewusster Potentiale. In dieser Ressourcen- und lösungsorientierten Prozessberatung bestimmt der Klient das Ziel und ist Experte für seine Aufgaben, Fragen, Probleme und Lösungen. Der Prozess wird spezifisch für die Anliegen der Einzelpersonen, Gruppen oder Teams vom Coach gestaltet. Dabei ist der Coach lediglich Experte für den Weg, die Methoden, als Lernfeldbereiter zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Klienten auf dem Weg der Potenzialentfaltung, bei der Qualifikationssteigerung und dabei eine eigene, individuell passende Lösungen zu generieren. Gelegentlich verwundert es Klienten zu Beginn des Coachings wenn der Coach lediglich Fragen aufwirft, Methoden vorgibt, systemisch analysiert, hinterfragt und unterschiedliche Standpunkte einnimmt, verschiedene Methoden zur Wahrnehmungsschärfung anbietet aber keine Lösungen vorgeben will. Dies gehört zum Selbstverständnis eines Coach’s. Niemand, außer dem Betroffenen selbst, kann gute Lösungen für ihn gestalten. Die Führung durch den Prozess geschieht durch verschiedene systemische Interventionen. Systemisches Nozipathie-Coaching ist im privaten wie auch wirtschaftlichen Kontext personen-, handlungs-, problem-, lösungs-, ziel- und/oder ergebnisorientiert und anhand konkreter, mit dem Kunden erarbeiteter Zielkriterien evaluierbar. Die Ausprägung der jeweiligen Orientierung richtet sich nach den Vorgaben und Vorhaben des Klienten. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist SNC ist eine zeitlich begrenzte, möglicherweise in Intervallen wiederkehrende, individuelle Beratung, die persönlichkeits-, personen-, prozess- und organisationsbezogen ausgerichtet sein kann. Eine nozipathische Grundhaltung; ethisch-integere Grundpositionen, Lebens-, Berufs-, Beratungserfahrung, ausgeprägte Methoden und Feldkompetenz sind wesentliche Fähigkeiten um Menschen in Entwicklungsphasen und kritischen Situationen professionell gut begleiten zu können. Mit dieser Methode können persönliche Fragestellungen und Potenzialerschließungen wie auch Arbeitswelt bezogene, fachlich-sachliche und/oder psychologisch-soziodynamische Frage- und Aufgabenstellungen bearbeitet werden. Handlungen und deren Auswirkungen werden in ihrer Komplexität im realen Umfeld betrachtet, bedacht und analysiert. Positive Handlungsalternativen und Strategien zur Zielerreichung werden überprüft. Der Coach ist dabei neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, der dem Coachee den Prozess der individuellen Potenzialentfaltung, Entwicklung und Weiterbildung erleichtert, ermöglicht und ihn systemisch, fachlich, wertschätzend und empathisch begleitet.

D

Diskussion

Gespräch zwischen zwei oder mehreren Parteien (Diskutanten), in dem über ein oder mehrere bestimmte Themen, Sachverhalte, Meinungen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt und die der anderen Seite bedenkt.

Dissoziieren

Methode mit der ein Prozess in Teilprozesse untergliedert werden kann. Bietet die Möglichkeit, einen externen Standpunkt einnehmen zu können. Durch entsprechende Übungen gelingt es den Teilnehmern mehr und mehr zu ihren eigenen Beratern und Begleitern zu werden. Die Teilnehmer finden Zugang zu eigenen Anteilen, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, sich „aus der eigenen Rolle heraus zu begeben“ und sich selbst in Ruhe und wohlwollend von außen zu betrachten. Unter "dissoziieren" wird auch die Fähigkeit verstanden "exzentrische Standpunkte einnehmen zu können". Dadurch gelingt es, die Welt und persönliche Erfahrungen differenzierter wahrzunehmen. Durch die Methode verlieren bestimmte Situationen und Dinge „ihren Schrecken“, alles verliert an Bedrohlichkeit und erscheint insgesamt nicht mehr so schlimm. Auf diese Weise können neue Sichtweisen, neue Lösungswege bedacht und neue Zuversicht entwickelt werden. Verborgene Potenziale können erkannt und in das Bewusstsein integriert werden.

E

Einzelübungen

Methode des individuellen Lernens und Übens. Basierend auf der Überzeugung, dass Lernen grundsätzlich ein aktiver, konstruktiver Prozess ist, erhalten die Teilnehmer Aufgaben, die von ihnen einzeln, d. h. jeder für sich, ohne eine direkte Hilfe von außen, bearbeitet und erledigt werden

Erfahrungsaustausch (Erfa)

Moderierter Austausch gemachter Erfahrungen. Die Situations-, Vorgehensweise- und Ergebnisschilderung mit sinnvoller Analyse führt dazu, dass die Teilnehmer ihre spezifischen Erfahrungen zu bestimmten Situationen, Problem- und Aufgabenstellungen wie auch Lösungen darstellen. Unterschiedliche Vorgehensweisen und Resultate werden miteinander verglichen (Benchmarking). So lernen die Teilnehmer aus den Erfahrungen Anderer und können „das Beste“ im eigenen Handlungsrahmen umsetzen (Best Practice). Bedingt durch das Erfahrungswissen aus der Praxis lassen sich Lernfelder lebendig gestalten und Ergebnisse praxisorientiert und nachhaltig erfolgversprechend angehen.

Erkundung

Führt die Teilnehmer aus ihrem gewohnten Umfeld heraus. Durch das Erkunden vorgegebener, überwiegend natürlicher Prozesse und die Bewältigung sich ergebender Hindernisse, ohne die üblichen Hilfsmittel wird es den Teilnehmern möglich, die Wirklichkeit, so wie sie in einer Praxis oder Lebenswelt als tatsächlich erscheint, direkt und möglichst mit allen Sinnen zu erfahren. Ein zuvor nur theoretisch erlerntes Wissen kann vor Ort eigenständig ausprobiert, überprüft und mit Erkundungserfahrungen verknüpft werden. Die Teilnehmer bestimmen bei Erkundungen selbstständig den Erkundungsinhalt und übernehmen alle anfallenden organisatorischen Aufgaben. Es sind keine klar strukturierten, vorgegebenen Aufgaben zu bewältigen. Vielmehr ergeben sich die Lernfelder in der Praxis aus der „Aufgabenstellung“, der Situation und der Wahrnehmung der Teilnehmer, der Interaktionen und den persönlichen Haltungen und Einstellungen.

F

Fallstudie (case, case study).

Eine für Erkenntnis- und Lernzwecke erstellte Schilderung eines praxisorientierten Sachverhaltes und seiner Einflussfaktoren, welche sowohl die aktive Auseinandersetzung mit dem Inhalt als auch konkretes Handeln des Teilnehmers bezweckt

Feedback

Freundschaftsdienst und Gesprächsform, in der die Teilnehmer sich gegenseitig Rückmeldungen dazu geben, wie sie sich in bestimmten Situationen und Aktionen erlebt, wahrgenommen, gesehen haben. Unterteilt in zwei Funktionen: Feedback Geben und Feedback Nehmen. Im Anschluss an eine Aktion kann dieser Austausch stattfinden, um aus konkreten Handlungen und Erlebnissen zu lernen und die eigene Argumentationstechnik, das eigene Auftreten, die eigene Wirkung besser einschätzen zu können und bei Bedarf gezielt zu optimieren. Hilfreiches Feedback bezieht sich auf besondere Fähigkeiten wie auch persönliche Schwächen, Ticks, hilfreiche Tipps zu Wirk- und Verhaltensweisen. Im Feedback werden Fähigkeiten, Potenziale wie auch störende Wirkmechanismen zurück gemeldet. Die positive Wirkung von Feedback liegt darin, eigene Stärken und mögliche Veränderungspotentiale zu erkennen, zu wissen an was man arbeiten könnte, zu reflektieren, was man ändern möchte um das Miteinander und die persönlichen Wirkungsmittel zu optimieren. Feedbackleistung kann mündlich oder schriftlich, ausführlich oder gekürzt gegeben werden. Das darüber hinausgehende Trainerfeedback ist ein umfassendes Feedback mit zuvor vereinbarten Inhalten, in definierter, vereinbarter Form, dessen Ziel es ist, dem Feedbacknehmer eine gehaltvolle Rückmeldung zu geben die es ihm ermöglicht, seine Potenziale zu entwickeln.

G

Gruppenarbeit

Mehrere Personen arbeiten an einer Aufgabe. Dabei ist es unerheblich, ob die einzelnen Personen miteinander arbeiten oder selbständig Teilaufgaben erledigen

Gruppendynamische Prozesse

Prozesse, die gruppendynamische Vorgänge (Muster, in denen Vorgänge und Abläufe in einer Gruppe von Menschen ablaufen) erfahrbar machen. Nach einer eingehenden Analyse und einem Zielabgleich können Störende Muster bei Bedarf bearbeitet, beeinflusst, und gezielte Verhaltensveränderungen initiiert werden. Eine Auseinandersetzung mit dem, was natürlicher Weise erscheint, im Sinne von Erkennen der wirksamen Muster und angewandten Methoden.

H

Handlungsorientierter /Problemorientierter Ansatz

Methode zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz in komplexen, themen-, bereichs-, fachübergreifenden und veränderten beruflichen Anforderungen. Bei diesen Lernprozessen bilden Denken und Handeln eine integrative Einheit. Die Interaktionen des Lernprozesses stehen in enger Verbindung zu gegenständlich-praktischen und begrifflich-kommunikativen Aktivitäten der Teilnehmer. Aufgabenbezogener, teilnehmeraktiver Erfahrungs- und Wissensgewinn wird zum handlungsorientierten, gemeinschaftlichen Lernen. Dabei werden die Teilnehmer dazu angehalten selbständig, fach- und berufsgerecht sowie verantwortlich zu handeln. Die Zielvereinbarung ist dabei ein wesentlicher Motivator für die Handlungssystematik und –Struktur. Dabei verantworten die Teilnehmer von der Planung über die Durchführung bis hin zur Kontrolle und Reflexion den gesamten Prozess. Das Denken in Systemen; die Berücksichtigung komplexer Vernetztheit wird damit trainiert

I

Impulsreferat

Vortrag, (siehe Referat), auch in rein schriftlicher Form, dass kurz nach einem Impuls direkt umgesetzt wird.

J

K

Kognitive Lehre

Methode, die im Sinne von Meister-Lehrlings-Verhältnissen kognitive Prozesse für den Teilnehmer sichtbar macht. Die Vorteile einer „praktischen Lehre“ werden für das Lernen theoretischer Inhalte genutzt. Die Arbeitsschritte im Rahmen einer praktischen Erfahrung sind in Handlungsfolgen ersichtlich. Der Teilnehmer sieht jeden einzelnen Arbeitsschritt auf dem Weg zum „Endprodukt“ und erkennt dessen Bedeutung für die Fertigstellung desselben. Durch die Einsicht in die Bedeutung der Teilschritte sind diese für den Lernenden logisch und können ohne Probleme nachvollzogen und abgespeichert werden so, dass er in der Lage ist, sie zu verstehen und zu reproduzieren. Die Ersichtlichkeit/Einsichtigkeit von Handlungsfolgen wird mit dieser Methode auch auf unsichtbare Denkschritte, in theoretischen Feldern, übertragen, damit auch hier die Bedeutsamkeit für das Endprodukt offensichtlich wird.

Nozipathische Kommunikation

Lebensbejahende Kommunikationsmethode die auf einer wertschätzenden, verstehenden und mitfühlenden Grundhaltung uns selbst und Anderen gegenüber basiert. In der Bewusstwerdung von Wirkmechanismen durch innere Haltungen, Vorurteile, lebendige Bilder, eigenen Anteilen und sprachlichem und körpersprachlichem Ausdruck erwachsen neue Möglichkeiten einer zugewandten Kommunikation und Interaktion. In einem besseren Verständnis für uns selbst begegnen wir auch Anderen verständnisvoller, mit mehr Mitgefühl für die andere Position. Die gleichwertige Betrachtung auch unterschiedlicher Positionen und Haltungen führt zu einer empathischen Begegnung und ermöglicht es, gemeinsam, verbindliche Übereinkünfte in unterschiedlichen Sachverhalten und Situationen zu gestalten. Mitfühlende Kommunikation bedeutet, unterschiedliche Haltungen zu akzeptieren, auch gegensätzliche Gefühle zu respektieren und die Anliegen aller Beteiligten angemessen und wertschätzend zu berücksichtigen. In einer nozipathischen Grundhaltung übernehmen wir die Verantwortung für unser Empfinden, Denken, Handeln und Unterlassen, verzichten wir auf moralische Urteile, Verurteilung von Menschen oder ihrer Haltung und Unterstellungen über Wesenszüge, mögliche Intentionen und Ziele, Forderungen oder das Sein unseres Gegenübers. Die nozipathische Kommunikation ist eine positive Grundhaltung gegenüber allen lebenden Wesen wie auch eine Kommunikationsmethode, die nachhaltig wirksam ist. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass alle Interpretationen, Aussagen, Gestiken wie auch Mimik, Haltungen, Taten und Interaktionen zu bewussten und unbewussten Verletzungen führen können, wirklichem Interesse, fundierter Fragetechnik und der Fähigkeit und wie auch der Bereitschaft aktiv zuzuhören und sich auf andere Standpunkte und Sichtweisen vorurteilsfrei einzulassen. So ist eine annahmegerechte Formulierung der eigenen Emotionen, Wünsche und Bedenken, kombiniert mit dem aufrichtigen Interesse zu verstehen, welche Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche und Ängste hinter Aussagen, Haltungen und Handlungen Anderer stehen, die Basis für einen wirklichen Kontakt in einem offenen und wahrhaftigem Miteinander. Auf diese Weise werden wirkliches Verstehen und Verständnis, gemeinsame, tragfähige Vereinbarungen wie auch eine wertschätzende Bewältigung von Konflikten und Problemen möglich.

Konstruktivismus

Ist die Wirklichkeit wirklich? Fragestellungen basierend auf der Ansicht, dass Sichtweisen, Wissen, Erkenntnisse, Zusammenhänge, Ideen und andere Inhalte von Menschen konstruiert oder erzeugt, eventuell auch bewusst gestaltet oder erfunden sind. Die angenommene Wirklichkeit wird hinterfragt. Neue Annahmen, Sichtweisen, Interpretationen und Lösungen werden möglich.

Kreative Heilhypnose

Phänomenologische Methode, ursprünglich aus der Medizin und Therapie, zur Bewusstwerdung innerer Anteile und unbewusster Inhalte, die wissenschaftlich intensiv untersucht wurde und deren Wirkungsweise in unterschiedlichsten Untersuchungen überprüft und nachgewiesen ist. Insbesondere wurden mit den Methoden der Kernspinresonanztomographie (MRT) und der Elektroencephalographie (EEG) hirnphysiologische Korrelate von Trance-Zuständen klar nachgewiesen. Hypnose kann im Rahmen von Coaching- und Entwicklungsprozessen als Ergänzung zu anderen, systemischen Methoden eingesetzt werden. In der Hypnose stellen Suggestionen unmittelbar wirkende Eingebungen durch den Hypnotisierenden dar. Posthypnotische Suggestionen wirken erst nach der Hypnose, meist auf einen vorher festgelegten Hinweisreiz. Über den medizinisch-therapeutischen Bereich hinaus kann sie im Kontext der Potenzialentwicklung beispielsweise eingesetzt werden um Stress und Schlafstörungen entgegenzuwirken, das Selbstwertgefühl zu steigern, innere Verbundenheiten und Wirkmechanismen zugänglich zu machen, ein besseres, persönliches Verständnis zu erlangen, Hemmnisse und Blockaden zu erfassen und zu bearbeiten, sich natürliche Potenziale und Verhaltensalternativen zu erschließen, Hindernisse zu überwinden, schwierige Situationen gut zu bewältigen. Bereits in wenigen Sitzungen können deutliche Veränderung bewirkt werden.

L

Lehrgespräch

Lehrform in der eine Lerngruppe im Gespräch ein Problem oder eine gestellte Aufgabe löst. Der Leiter übernimmt eher dirigierende Aufgaben in der Kommunikation. Er regt Beiträge an und lenkt das Gespräch. Er hält sich nach dem Anfangsimpuls weitgehend zurück und vertraut auf die Fortführung durch die Teilnehmer selbst, die sich gegenseitig zuwenden. Je nach Aufgabenstellung gibt er Strukturen, Inhalte oder Ziele vorgeben, und zu passenden Antworten anregen.

Lernkaskaden

Methode in der bestimmte Aufgabenstellungen „in Stufen“ erledigt werden. Die Berücksichtigung von vorausgegangenen Informationen, Ideen, Erfahrungen, Ergebnissen und Ereignissen oder Prozessen führt zu kreativen und umfassenden Lösungsansätzen, die in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit in dieser Fülle nicht möglich wären. Komplexe Ergebnisse resultieren aus mehreren, teilweise auch unabhängigen Arbeitsschritten, die spontan, unmittelbar nacheinander ablaufen. Dabei fließen die Informationen, Ergebnisse und Lösungsansätze der vorherigen Stufen in die weitere Bearbeitung jeweils mit ein.

Lernprozessintegration

Methode eines aktiven, konstruktiven Wissensaufbaus, die im Rahmen des selbstregulierten Lernens begründet ist. Davon ausgehend, dass der Grundprozess des Lernens Neugierde und Begreifen ist, legen wir zugrunde, dass bei der Möglichkeit selbstreguliert zu Erfahren und zu Lernen, Teilnehmer Ihr Denken (Kognition und Metakognition), ihre Gefühle (Motivation und Emotion) wie auch ihre Handlungen auf die Unterstützung des angestrebten Lernprozesses hin ausrichten. Aktiv wird so zielgerichtete Aufnahme von Informationen wie auch Übung initiiert. Erfahrung und Wissen wird mit Fähigkeiten und Fertigkeiten so kombiniert, dass die Teilnehmer in ihrem eigenen Tempo und, auf ihrem spezifischen Weg, die gewünschten Erfolge generieren können. Dazu ist eine realistische Zielvereinbahrung ebenso notwendig wie die Nutzung von Kreativität und zeitweise auch die Beharrliche Bekämpfung innerer oder äußerer Widerstände. Durch die eigenständige Steuerung des Prozesses mit anschließender Bewertung der Ergebnisse und der Leistungen erweitern die Teilnehmer ihre Kenntnisse auch bezogen auf sich persönlich im Lernprozess, So können sie künftige Lernschritte besser planen, gezielt, aktiv und strategisch günstig steuern.

M

Nozipathische Massage

Ganzheitliche Regenerationsmassage, die die Aktivierung der natürlichen Selbstheilungskräfte sowie die persönliche Potentialentfaltung unterstützt. Sie entspannt die Rückenmuskulatur, entlastet die Wirbelsäule. Das Bindegewebe wird besser durchblutet. Schmerzen können nachhaltig gelindert und vorbeugend behandelt werden. Im Ergebnis lösen sich durch die sanften Impulse neuronale Aktivierungen im Regelkreis des Schmerzes, schließlich auch Blockaden und Funktionsstörungen der Wirbelsäule. Nozipunkte neuronaler Aktivierungen sind direkt mit dem Erleben einer Störung verbunden und werden im Verlauf der Massage gezielt einbezogen und sanft stimuliert. Seelische Dynamiken und körperliche Verspannungen werden durch die Massage positiv beeinflusst, das Gewebe wird wieder elastisch und geschmeidig. Neurophysiologisch begründete Heilbehandlung die mittels individueller Impulse, sanftem Dehnen, gezieltem Druck und Wärme diagnostizierte Nozipunkte stimuliert, Bänder, Muskeln und Sehnen, insbesondere auch die Wirbelsäule lockert und streckt. Nozi-Massage wirkt stabilisierend, energetisierend und ist eine ganzheitliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ des Organismus. Sie steigert das Wohlbefinden, lindert Beeinträchtigungen, unterstützt den Genesungsprozess.

Mentales Training

Training von Bewegungs-, Einstellungs-, Denk und Verhaltensmustern durch wiederholtes „Sich-Vorstellen“ eines bestimmten Handlungsablaufes oder Denkmusters, ohne die Handlung aktiv auszuüben. Eine Verbesserung des Handlungsvermögens in der bewussten intensiven Vorstellung bewirkt eine Verbesserung des tatsächlichen Verhaltensrepertoires in tatsächlichen Situationen. Die zu erzielende Wirkung hängt davon ab, wie lebhaft die Vorstellung gelingt, das heißt, wie gut es gelingt, sich in die Situation, die Bedingungen und eigenen Anteile hineinzuversetzen und die inneren Prozesse nachzuempfinden. Ein wirksames Training wird durch den Wechseln zwischen mentalem Training und dem wirklichen Tun, um die Handlung in der Vorstellung immer wieder mit der ausgeführten wirklichen Handlung abzugleichen, ermöglicht. Unterstützt darüber hinaus dabei, die Aufmerksamkeit auf die im Moment zu verrichtende Tätigkeit zu konzentrieren, ohne voraus oder zurück zu denken.

Metalernen

Kombination aus verschiedenen konstruktiven und systemischen, methodischen Elementen. Als Lehr- und Lernmethode geht das Metalernen von einer Reaktion auf eine Problemsituation aus und zielt darauf ab, ein selbst- und fremdreflexives Lernen zu ermöglichen, das multiperspektivisch, unterschiedliche Zugänge erlaubt, vielfältige Lösungswege ermöglicht und unterschiedlichste Ergebnisse gestaltet und herstellt. Dabei geht diese Methode von einem Problem aus, das als eine auch emotional bedeutsame Situation erfasst und erlebt werden kann, wobei sowohl inhaltliche als auch beziehungsbezogene Aspekte im Vordergrund stehen können. Szenischen Darstellung und Dramatisierung des Problems und handlungsbezogene Erarbeitungsphasen zur Informationsgewinnung und Informationsverarbeitung wechseln einander ab. Ausgangspunkt ist ein möglichst unmittelbares Erleben und Erfahren eines Problems, dessen Lösung in Gruppenarbeit wiederum in eine erlebte und erfahrene Lösungsdarstellung mündet. Die systemische Deutung im Sinne einer Kommunikation über die Kommunikation spielt eine große Rolle, um jeweils durch Beobachter- und Beobachtungswechsel ein Wachstum an Erfahrungen, Erlebnissen und Reflexionen hierüber zu ermöglichen. Metalernen kann auch als Lernen des Lernens interpretiert werden.

Moderation

Begleitende Leitung und Impuls gebende Anregung von Diskussionsprozessen in Gruppen in denen Ergebnisse gemeinsam erarbeitet und Zwischenergebnisse wie auch wesentliche Aussagen visualisiert werden. Methode die die Kreativität der Teilnehmer fördert, Lösungen in komplexen Zusammenhängen ermöglicht, Integration fördert, Ideen für Alle zugänglich macht. Im moderierten Prozess wird es möglich, gemeinsam zu Vorgehensweisen, Ergebnissen und Entscheidungen zu gelangen, die von der ganzen Gruppe getragen und umgesetzt werden. Die Teilnehmer werden so beteiligt, dass sie engagiert und gezielt Aufgaben lösen. Gleichzeitig werden in der moderierten Zusammenarbeit Gruppendynamische Prozesse deutlich und können reflektiert werden (z.B. in Teamentwicklungsprozessen).

N

Neurolinguistisches Programmieren

Eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung gesprächs-, verhaltens- und körperorientierter Kommunikationsformen. „Baukasten“ der unterschiedlichste „Bausteine“ zu Verbesserung des eigenen Verständnisses, der Kommunikation, des gegenseitigen Verständnisses und des Miteinanders enthält. Mit am bekanntesten: Rapport, Pacing , Leading, Ankern. Dabei stammen die einzelnen Methoden und Tools aus unterschiedlichen therapeutischen Richtungen.

O

Outdoorübung

Spezielle Interventionsmethode, die erlebnisintensives Erfahren und Handeln zur Basis gemeinsamer Reflexion macht. Unternehmensrealität, Körper- und Gemeinschaftserfahrung wirken in einer konkreten Aufgabe in der die äußeren Bedingungen neue Möglichkeiten und Erkenntnisse bewirken. Alltagsnahe Prozesse können so, gemildert durch die ungewohnte Umgebung und Aufgabenstellung, gespiegelt, projiziert, analysiert und bearbeitet werden. Das konkrete Tun steht im Vordergrund. In der Verbindung mit der Natur werden unbewusste Muster, Verhaltensweisen, Wirkmechanismen und Potenziale erfahrbar.

P

Partnerarbeit

In der gemeinsamen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zweier Teilnehmer gilt es, eigene Interessen und Meinungen ebenso zu vertreten wie gemeinsame Haltungen und Aussagen im Miteinander zu erarbeiten. Ein Dialog ist unumgänglich. Die Partner können sich gegenseitig im Lernprozess unterstützen, helfen, motivieren und kontrollieren. Partnerarbeit, wird auch als Teilphase mit arbeitsgleichen und arbeitsteiligen Aufgaben kombiniert, bei komplexen Themen die für einzelne schwierig zu bewältigen sind oder mehr Assoziationsfähigkeiten erfordern.

Partnerinterview

Mehr oder weniger standardisierte Fragen dienen dazu, ein Meinungs-, Erfahrungsbild oder den Umfang von Wissen und Verständnis zu bestimmten Themen, Zeitfragen, Situationen, Entscheidungen, Haltungen, Produkten, Leistungen und dergleichen zu erhalten.

Planspiel

Lernmethode, die „am Modell“, simulierter Ausschnitt einer wahrgenommenen Realität, einer vereinfachten Praxissituation, den Teilnehmern Handlungsentscheidungen abverlangt, deren kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen mittel oder unmittelbar, im Verlauf des Spieles offensichtlich werden und überprüft bzw. analysiert werden können. Vielschichtige komplexe Zusammenhänge unterschiedlicher Bereiche und Systeme sowie deren Wechselwirkungen werden erfahrbar.

Präsentationen

Darstellung von Informationen und Ergebnissen, mittels unterschiedlichster Visualisierungstechniken im Rahmen eines Vortrages vor einem Auditorium.

Progressive Muskelentspannung / progressive Muskelrelaxation

Methode. bei der durch willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden kann. In einer vorgegebenen Reihenfolge (nach Jacobsen) werden in Übungssequenzen, die 20 Minuten nie übersteigen, nacheinander einzelne Muskelpartien zunächst angespannt, kurz gehalten, und anschließend wird entspannt. Die der Teilnehmer wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet. Gleichzeitig werden die Teilnehmer aufgefordert Wahrzunehmen welche Empfindungen sie bei den unterschiedlichen Zuständen wahrnehmen können. Durch die auf diese Weise verbesserte Körperwahrnehmung kann der Teilnehmer, mit etwas Übung, seine Muskelspannung unter das spezifisch, normale Niveau senken. Bei regelmäßigen Übungen erwächst die Fähigkeit, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer dies gewollt und nützlich ist. Die Fähigkeit die Muskulatur gezielt zu entspannen kann dabei helfen, Muskelverspannungen auszuspüren, zu lockern und Schmerzzuständen entgegen zu wirken. Gleichzeitig kann durch die Entspannung der Muskulatur auch körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden. Phänomene wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Zittern und Schweißausbrüche können so gemildert und ggf. ganz beherrscht werden. Die Beherrschung der Methode kann darüber hinaus hilfreich sein um Stress abzubauen oder Verkrampfungen in Situationen zu vermeiden in denen Unwohlsein vorherrscht oder Ängste aufkommen.

Psychodrama

Methode die zur Aktivierung und Integration von Spontaneität und Kreativität dient. Ermöglicht die „Befreiung“ von festgefahrenen Rollenstrukturen und Verhaltensweisen. Konstruktives spontanes Handeln zeigt sich in neuen und angemessenen Reaktionen zu neuen oder bereits bekannten Situationen und Aufgabenstellungen. Praxiserprobtes Verfahren zur Lösung von zwischenmenschlichen und inneren Konflikten.

Q

R

Gruppen-Experten-Rallye

Methode, bei der die Teilnehmer gleichzeitig auch Berater sind. Es werden Stamm- und Expertengruppen gebildet, wobei sich die Teilnehmer zunächst eigenverantwortlich und selbstständig in Gruppenarbeit exemplarisch Wissen über einen Teil des zu bearbeitenden Themas erarbeiten, welches sie dann in einer nächsten Phase ihren Kollegen in den Stammgruppen vermitteln. Alle erarbeiten sich so ein gemeinsames Wissen, zu dem jeder einen individuellen Beitrag leistet, so dass eine positive gegenseitige Abhängigkeit (Interdependenz) entsteht, in der alle Beiträge wesentlich und wichtig sind.

Gruppen-Wettkampf-Rallye

Methode in der Teambildung und -entwicklung deren Ziel darin besteht, kooperatives Miteinander zu einem festen Bestandteil des gemeinsamen Alltags werden zu lassen auch dann, wenn unterschiedliche Teilaufgaben zu bewältigen sind. Die Teilnehmer arbeiten in unterschiedlichen Gruppen, die in einem Aufgaben- und Erkenntniswettkampf gegeneinander antreten. Der Erfolg der gesamten Gruppe hängt von den Leistungen jeder Teilgruppe und jedes einzelnen Gruppenmitglieds ab.

Rede

Eine im Voraus überlegte, mündliche Mitteilung, die von einem Vortragenden an ein Auditorium gerichtet wird.

Referat

Eigenständig von Teilnehmern gefertigte Präsentationen, die mündlich und/oder schriftlich vorgestellt werden. Meistens wird dabei eine schriftliche Präsentation mit einem mündlichen Vortrag kombiniert. Der Einsatz von Präsentations- und Visualisierungstechniken ist sinnvoll, sofern das Referat auf die Bedürfnisse der Teilnehmer und deren Ansprüche hinreichend abgestimmt wird. Mit einem Referat werden Einzelne oder kleine Gruppen motiviert, eine Aufgabestellung, ein Problem oder einen Lösungsweg eigenständig (nach bestimmten Vorgaben und mit Hilfe gegebener oder zu beschaffender Informationen) zu lösen oder zu beschreiben. Meist geht es in erster Linie um die Wiedergabe bekannter Tatsachen und Gedanken, weniger um neue Ideen.

Reframing

Reframing/Umdeutung ist als eine Methode der Systemischen Psychotherapie bekannt. Menschliche Denkmuster, Zuschreibungen, Erwartungen weisen in der Regel einen Rahmen auf, eine Ordnung, nach der Ereignisse interpretiert und wahrgenommen werden. So kann ein und derselbe Sachverhalt eher positiv oder eher negativ betrachtet werden. Ein Glas kann demnach halb voll oder halb leer sein. Der gleiche Sachverhalt wird von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachtet und bewertet. Die bewusste Veränderung des Standpunktes, von dem aus bewertet wird, ist Reframing. Die Situation wird von einem veränderten Standpunkt aus reflektiert, aus einer anderen Person heraus bewertet, in einen anderen Rahmen gesetzt. Die meisten Menschen verfügen über eine natürliche Fähigkeit Reframing zu betreiben. Eine Form des unbewussten Reframings stellt beispielsweise positives Denken dar. Mit einer positiven Grundhaltung erscheinen auch kritische, aktuelle Ereignisse nicht mehr so bedrohlich oder erschreckend. Die Teilnehmer lernen, sich neue Standpunkte und Sichtweisen zu aktuell wirksamen Situationen zu erschließen und so neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Rollenübung

Durch die Übernahme einer definierten Rolle und den damit verbundenen Aufgabenstellungen erfährt der Teilnehmer in der zu verkörpernden Rolle und der zu bewältigenden Aufgabenstellung wichtige Details zu den Erwartungen an eine Person in einem System, die soziale Rolle, die Aufgabe an sich, Bewältigungsstrategien, Verantwortung, innere und äußere Bedingungen, erforderliche Kompetenz etc. Durch die direkte Beteiligung werden Situationen und Handlungen wie auch Haltungen verständlicher. Das eigene Vermögen kann getestet und überprüft werden.

S

Seminar

Auf Themen, Ziele oder Personen ausgerichtete, maßgeschneiderte Lehrveranstaltung, die durch die aktive Mitarbeit der Teilnehmer gekennzeichnet ist und dazu dient, Wissen zu erwerben und/oder zu vertiefen. Basierend auf der Seminarkonzeption und einem an dem Seminarziel ausgerichteten Ablaufplan werden theoretische und praktische Inhalte in unterschiedlichen Lernformen aufbereitet und gemeinsam be-, erarbeitet.

Suggestion Nozipathische Suggestionstechniken

Beeinflussungsform von Fühlen, Denken, Bewerten und Handeln durch unterschiedliche Suggestionstechniken. Die Interventionen werden dabei in den Dienst des Klienten gestellt und haben das Ziel, den Menschen in seiner persönlichen Potenzialentfaltung zu unterstützen. Verschiedentlich wird im wirtschaftlichen Kontext die Suggestion gegen den Wissen, die Erkenntnis und den Willen von Menschen eingesetzt (beispielsweise in der Werbung). Wir garantieren, dass die Nozipathische Suggestion keine Methode zur Willensbeeinflussung oder Machtausübung darstellt und nicht in diesem Sinne verwendet wird. Sie wird nur in Absprache und unter bestimmten Vorraussetzungen und mit ausdrücklicher Zustimmung der Teilnehmer angewendet, um vom Teilnehmer gewünschte Verhaltensveränderungen gezielt zu unterstützten.

Systemische Nozipathie-Aufstellungen, Systemische Nozipathie Strukturaufstellung, Systemische Nozipathie Organisationsaufstellung

Phänomenologische Methode zur Potenzialentwicklung und aktiven Beschäftigung mit unbewussten Inhalten und Themen, bei der Symbole oder Stellvertreter für bestimmte Situationen, Menschen, Emotionen…….. aufgestellt werden. Durch die Rückmeldung der Stellvertreter bezüglich ihrer Wahrnehmung auf den Symbolen oder in der Stellvertretung wird ein Einblick in Systemdynamiken, Verbindungen, Verstrickungen, Verbundenheiten ermöglicht, der durch logisch, rationale Betrachtungen nicht oder nicht umfassend erfasst werden könnte. Allgemeine Fragen können ebenso geklärt werden wie Fragen zu einem bestimmten System oder einem persönlichen Anliegen. In Ihren unterschiedlichen Ausprägungen eignet sich die Arbeit auch um Strukturen, wirksame Verbindungen, Haltungen und Handlungen in Familien, Gruppen, Teams, Organisationseinheiten oder ganzen Unternehmen verstehen zu können. Durch die Rückmeldungen der Stellvertretenden Personen können die sich zeigenden Dynamiken des aufgestellten Systems mit den Auswirkungen und Dynamiken des realen Systems verglichen Werden und eine Hilfe für Entscheidungen, Verständnis oder auch Heilung bedeuten. Grundsätzlich geht es darum, Bewusstheit zu schaffen, erkennen zu können was in bestimmten Systemen wirkt, welche Bindungen wirksam sind um Ansätze zu Lösungen und zur Veränderung zu entwickeln. Systemische Nozipathie-Aufstellungen sind wirksam durch die Beschäftigung mit dem, was tatsächlich ist. Die Annahme dessen, was sich zeigt und die Bereitschaft daraus Handlungstendenzen abzuleiten.

Systemische Nozipathie-Organisations und Struktur-Aufstellungen sind weiter Formen der Aufstellungsarbeit die speziell auf die Anforderungen und Situationen von Unternehmen, Organisationen, Bereichen, Abteilungen, Arbeitsgruppen und Teams wie auch Märkte ausgerichtet sind. Mitarbeiter sind mit ihrer Loyalität und ihrem Zugehörigkeitsgefühl maßgeblich am Erfolg und Misserfolg von Unternehmen beteiligt. In schwierigen Situationen und unter Belastung zeigt sich, ob diese Ressource bindet oder eine Struktur unter der Belastung „zusammen bricht“. Jedes System besteht aus verschiedenen Elementen, die zueinander in spezifischen Beziehungen stehen. So lassen sich Bereiche, Abteilungen oder Teams als „Makrosystem“ verstehen, die jeweils aus den verschiedenen Mitarbeitern bestehen, die zueinander in Bezug stehen. Gleichzeitig wirken bei den einzelnen Mitarbeitern deren Familiensysteme, die in diesem Kontext als „Mikrosysteme“ aufeinandertreffen. Die Verbindungen und Wirkmechanismen aus den Dynamiken der „Mikrosysteme“ wirken, zusätzlich zu den Bindungen und Wirkmechanismen der „Makrosysteme“, auf diese ein. Bezogen auf die klare Formulierung des Anliegens werden die komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Hilfe von Symbolen und Stellvertretern in einer räumlicher Anordnung aufgestellt. Das zwischenmenschliche System wird symbolisch verdichtet, im momentanen Ist- Zustand aufgestellt. Durch gefühlvolle Intervention des Leiters wird mit unterschiedlichen Methoden aus der Phänomenologischen Arbeit die Entwicklung eines „Lösungsbildes“ unterstützt. Die Reaktionen und Rückmeldungen der Stellvertreter geben Hinweise auf Unstimmigkeiten und Imbalancen im System. Unter Berücksichtigung der sich zeigenden Elemente werden die möglichen Lösungsschritte einfühlsam, gemeinsam entwickelt. Mit dieser Form der Arbeit können Hindernisse erkannt, Bedürfnisse offen gelegt, blockierte Informations- und Kommunikationskanäle geöffnet, ungenutzte Ressourcen freigelegt und neue Sichtweisen für festgefahrene Situationen entwickelt werden.

Systemisches Denken

Ein Denkansatz in dem nichts unmöglich, zu gewagt, zu irreal, zu groß oder zu klein, zu unbedeutend oder unliebsam, zu wie weg oder nicht relevant genug ist um beachtet zu werden. Der Mensch als System; die Familie als übergeordnetes System in Summe aller ihrer Mitglieder, Unternehmen als übergeordnete Systeme einzelner Bereiche, Abteilungen, Teams, der Markt, die Gesellschaft als übergeordnete Systeme……. Jeder ist mit Jedem und Alles mit Allem vernetzt. In der Erkenntnis, dass auch die kleinste Bewegung eines Einzelnen zu Auswirkungen in übergeordneten Systemen führen kann, werden unterschiedliche Situationen und Aktionen im Sinne des großen Ganzen wie auch des spezifischen, Besonderen betrachtet und hinterfragt. Durch eine bewusstere Grundhaltung und der Berücksichtigung der besonderen Begebenheiten unter Einfluss der sensibleren Wahrnehmung werden ganzheitlich-wertschätzende und umsichtige Haltungen, Lösungswege, Entscheidungen.... möglich. Ws uns schadet, schadet allen Systemen, denen wir angehören. Was einem System dem wir angehören schadet, schadet uns. Indem wir uns der eigenen Potenzialentfaltung zuwenden unterstützen wir alle Systeme, denen wir angehören.

Systemtheorie

Interdisziplinäres Erkenntnismodell, in dem Systeme zur Beschreibung und Erklärung unterschiedlich komplexer Phänomene herangezogen werden. Die Analyse von Strukturen und Funktionen unterstützt dabei „Vorhersagen“ über das typische Systemverhalten in Entscheidungen und Lösungen angemessen zu berücksichtigen. Es handelt sich um einen weitverzweigter und heterogener Ansatz für einen interdisziplinären Austausch, der den Begriff System (mit unterschiedlichen Systemdefinitionen und –begriffen) als Grundkonzept beinhaltet.

T

Teilnehmerbefragung

Gewinnung von Informationen über Einstellungen, Meinungen, Wissen und Verhaltensweisen. Klärung bezüglich Wissen, Verständnis, Erfahrungen, Zuordnung und Qualität zu bestimmten Sachverhalten.

Training

Lernveranstaltung mit theoretischen und praktischen Anteilen, die einen Prozess der verändernden, erweiterten, vertieften Entwicklung hervorruft. Die Potentialentfaltung entsteht als Trainings-Effekte durch die Verarbeitung von Informationen und Reizen. Die Reize können durch den Trainierenden selbst gesetzt werden, beispielsweise dadurch, dass Vorgänge auf der kognitiven Ebene einen Reiz für Veränderungen auf der körperlichen und emotionalen Ebene darstellen. Sie können auch von außen gesetzt werden, indem beispielsweise durch unterschiedliche, wiederholte Aufgabenstellungen kognitive Erkenntnisse erlangt oder praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter ausgebildet werden. Training kann Menschen auf der körperlichen, kognitiven und emotionalen Ebene beeinflussen und je nach Auslegung unterschiedlichste Trainingseffekte gezielt bedingen. Durch gezielte Übungen zielt das systematische Training darauf, nachhaltige, stabile Entwicklungen zu generieren. Zuvor erlerntes wird durch wiederholte Übungen trainiert.

Training on the Job

Praxisfokussierte Methode der professionellen Begleitung von Klienten direkt im Funktionsfeld, am persönlichen Arbeitsplatz oder in typischen, realen Situationen. Intensive Auseinandersetzung mit Anforderungen und Leistungen begleitet von konkreten Analysen. Umfassendes Feedback zu den erbrachten Leistungen und gezeigten Verhaltensweisen führt zu einer besseren Einschätzung des eigenen Vermögens. Die Klienten können ihr spezifisches Entwicklungspotenzial besser einschätzen und gezielt, aktiv fördern. Häufig stehen nicht nur der Qualifizierungsprozess im Vordergrund einer Maßnahme, sondern auch konkrete Problemlösungen und das situationsbezogene Erarbeiten von Verbesserungsmöglichkeiten für den Arbeitsbereich. Diese individuelle Qualifizierungsmöglichkeit kann sich entweder an besuchte Seminare anschließen und den Transfer des Erlernten am Arbeitsplatz sichern oder, statt eines Seminarbesuches kompakt und zeitsparend den spezifischen Qualifizierungsbedarf eines Klienten abdecken. Transferleistungen zwischen Theorie und Praxis entfallen.

Transaktionsanalyse

Methode die sich mit der „Psychologie der Kommunikation“ und der Gesprächsführung befasst. Haltungen, Hintergründe, Reiz-Reaktionen, Bedingungen und Abhängigkeiten werden offensichtlich und können analysiert und verstanden werden. Persönliche und fremde Kommunikationsstrukturen und –Modelle werden erfasst. Unterschiedliche und gegensätzliche Standpunkte können unter Berücksichtigung der situativen Abläufe integriert und bearbeitet werden. Durch die spezifische Betrachtung der individuellen Kommunikationsform werden ein besseres Verständnis und die Berücksichtigung fremder Bedürfnisse erleichtert. Ausgangsbasis für jegliches Miteinander ist das Grundverständnis, dass ich selbst wie auch alle anderen in der jeweils individuellen Eigenart OK sind auch dann, wenn deren Standpunkte und Haltungen nicht mit der persönlichen Vorstellung überein stimmen.

U

Übungen

Vorgang, mit dem man durch stetige Wiederholung bestimmter Aufgabenstellungen, Methoden, Vorgehensweisen, Handlungsabläufen u.a. Erkenntnisse, Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangen, ausbauen oder perfektionieren bzw. vor dem Verlernen bewahren kann.

V

Videoanalyse /Videofeedback

Teilnehmer werden während der Lösung einer Aufgabe per Video aufgezeichnet. Im Anschluss an die Aktion wird, je nach Aufgabenstellung und Situation, im Dialog, in einer Kleingruppe oder im gesamten Auditorium der Film betrachtet. Leistungen, Verhaltensweisen, Vorgehensweisen, Interaktionen, Kommunikation etc. werden anhand von Vorgaben analysiert und mittels Feedback kommentiert. So erhalten die Akteure neben dem Feedback gleichzeitig die Möglichkeit sich selbst in der gestellten Aufgabe aus der Sicht eines Dritten zu erleben. Die Rückmeldungen des Auditoriums werden so in vielen Fällen leichter nachvollziehbar. Die Notwendigkeit von Verhaltensveränderungen wie auch die Besinnung auf natürliche Begabungen wird so offensichtlicher. Gleichzeitig schult die Analyse die Beobachtungsgabe und Feedbackfähigkeit aller Beteiligten.

Vortrag

Darbietung allgemeiner Informationen in Form einer, meist freien, Rede vor Publikum.

W

Wahrnehmungsübung /Sinneswahrnehmungsübung

Als Wahrnehmung wird im Allgemeinen der Vorgang der bewussten Aufnahme von Informationen eines Lebewesens über seine Sinne bezeichnet. Darüber hinaus werden auch die aufgenommenen und ausgewerteten Informationen selbst Wahrnehmungen genannt. Die Fähigkeit zur Steigerung der Wahrnehmung und Sinneswahrnehmung kann bewusst durch die gezielte Aufmerksamkeit gesteigert werden. Wahrnehmungsübungen dienen dazu, den Menschen für Wahrnehmungen zu sensibilisieren, seine Aufmerksamkeit zu schulen, seine „Empfindsamkeit“ zu verstärken und die persönliche Wahrnehmungsfähigkeit insgesamt zu steigern.

 

Workshop

Moderierte Maßnahme die einen aktive Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und/oder die gemeinsame Erschließung neuen Wissens, neuer Methoden, neuer Inhalte zum Ziel hat. Der Moderator begleitet den Workshop als Methodenspezialist, der durch geeignete Tools die Teilnehmer in der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Je nach Thema, Ziel und Vorhaben ist der Moderator auch fachlich versiert. Mit ausgeprägtem Praxis-, Ziel- und Teilnehmerbezug werden die Themen von den Teilnehmern gemeinsam, aktiv bearbeitet. So können gemeinsam Inhalte erarbeitet, Strategien entwickelt, Prozesse optimiert, Probleme gelöst oder Aufgabenstellungen bearbeitet werden. . Je stärker dabei Interaktionen zwischen den Teilnehmern ausgelöst werden und je weniger Vorbereitetes präsentiert wird, desto größer ist die Erlangung und Gestaltung neuer Erkenntnisse durch das „voneinander Lernen“.

X

Y

Z

x

x

x

Das Konzept

Das Nozipathie Institut arbeitet in unterschiedlichen Bereichen mit spezifischen Schwerpunkten. Wir bieten Einzelmaßnahmen, Coachings, Seminare, Workshops, Qualifizierungsprogramme, Prozess- und Projektbegleitungen an. Neben dem Schwerpunkt der Persönlichkeitsentwicklung und der persönlichen Potenzialentfaltung ist ein weiteres Betätigungsfeld die unternehmens- und menschenorientierte Qualifizierung und Weiterbildung von Mitarbeitern und Führungskräften in unterschiedlichen Kontexten.

Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und aus der Nozipathie werden ganzheitliche Konzepte individuell und situativ, gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt. Wirtschaftswissen und wissenschaftliche Erkenntnisse werden in der Nozipathie, die von dem aktuellen funktionellen Zustand ausgeht, kombiniert.

Die Nozipathie beschäftigt sich seit jeher mit dem Gegenwärtigen, was jeweils in diesem Augenblick geschieht und welche Wirkung es auf das archaische Grundregulationssystem im Kontakt zwischen innen und außen besitzt. Welche inneren und äußeren Faktoren was bewirken und welche Richtung die Entwicklung möglicherweise nimmt.

Aus dem persönlichen Kontext bringen die Menschen ihre unbewussten Haltungen, Ideen und Wirkmechanismen mit. Auch Organisationen und Unternehmen sind solchen unbewussten Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Das Ziel unserer Arbeit ist es, Bewusstheit zu erzeugen und Blockaden, Hemmnissen oder Schwierigkeiten adäquat, mit spezifischen Erfolgskonzepten zu begegnen.

Das Nozipathie Institut ergänzt fachliches Wissen und Erfahrungen aus Management-, Beratungs- und allgemeinen beruflichen Kontexten mit den vielfältigen Erkenntnissen, Erfahrungen und Möglichkeiten aus der Arbeit von Dr. Franz Daling. Diese Kombination zeigt einen hohen Wirkungsgrad und zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Nachhaltigkeit aus.

Das Nozipathie Institut berücksichtigt die individuellen Belange der Menschen und die der Unternehmen, unter Beachtung der natürlichen Gesetzmäßigkeiten, angemessen und in einem ausgewogenen Maße. Auf diese Weise ermöglichen wir Menschen und Unternehmen eine optimale Entfaltung – auch der verdeckten, unbewussten Potenziale – zur gemeinschaftlichen Nutzung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Der Erfolg unserer Kunden ist unser Metier!